über uns
Umut & Michele.
wie alles begann
2014, Aalen — eine zufällige Begegnung.
Manche Geschäftsbeziehungen werden im Konferenzraum geschmiedet. Unsere ist auf einem Aalener Bürgersteig entstanden — ohne Plan, ohne Pitch-Deck, einfach durch zufälliges Aufeinandertreffen.
Aus diesem Treffen wurde über elf Jahre zuerst eine Freundschaft, dann gegenseitiges Vertrauen, irgendwann eine Partnerschaft. holy truck! ist 2025 als die konkrete Form dieser Partnerschaft entstanden — aber die Substanz dahinter haben wir uns über mehr als ein Jahrzehnt zusammen erarbeitet.

Umut Yozgat
Der Macher von Aalen.
Umut hat in Aalen über die Jahre mehrere Konzepte aufgebaut, die heute fester Bestandteil der Gastro-Landschaft der Stadt sind: das Sushi- und Tapas-Restaurant YUMA, das Café Mocca und das Restaurant Nami. Eine Karriere, die nicht mit einem Masterplan begann.
„Jeder kommt am Anfang in die Gastronomie, um Geld zu verdienen. Es braucht keine besondere Ausbildung. Aber dann lernst du, mit den verschiedensten Menschen umzugehen — und entwickelst eine Menschenkenntnis, die dich als Person formt."
Diese Schule der direkten Begegnung ist der eine rote Faden in Umuts Werdegang. Der zweite: nicht zu lange überlegen. Wenn etwas funktioniert, wird es gemacht. Wenn es nicht funktioniert, lernen wir's halt unterwegs.
Michele Esposito
Der Allrounder, der den Rahmen zieht.
Auch Michele ist seit 2014 ohne Unterbrechung in der Gastronomie unterwegs — und zwar in einem Spektrum, das ungewöhnlich breit ist: vom Nachtclub-Service über Event-Caterings bis hin zu Edel-Gastronomie und großen Gastronomie-Ketten. Die Branche hat ihn auf jeder Ebene erlebt: schneller Tresen mit hoher Frequenz, feinmechanische Abläufe an gehobenen Tischen, durchgetaktete Prozesse in skalierten Betrieben.
Parallel dazu hat er sich als Allrounder ein zweites Standbein aufgebaut: Fotograf, Videograf, Webentwickler, Entrepreneur — eine Sammlung von Disziplinen, die sich gegenseitig befruchten und bei holy truck! alle gleichzeitig gebraucht werden. Genau dieser Mix macht ihn für holy truck! besonders wertvoll: Er kennt den Service vom Tresen-Inneren her, kann aber gleichzeitig Marke, Foto-Strecken, Webseite und Operations bauen.
Bei holy truck! verantwortet Michele alles, was zwischen Bildschirm, Markenführung und Logistik steht: Visuals, Marketing, Webseite, Branding, Operations. Wenn du gerade diesen Text liest, ein Foto unserer Bowl auf Instagram siehst oder unser Logo am Truck vorbeifahren — daran hat Michele irgendwo Hand angelegt.
Wenn Umut der Macher ist, der einfach loslegt, ist Michele der Perfektionist, der hinterher die Details ausarbeitet. Diese Mischung ist nicht selbstverständlich — und genau deshalb funktioniert sie. Einer treibt das Tempo, einer schärft die Form. Wenn beide Anteile fehlen, entstehen entweder hektische, halbfertige Konzepte oder perfekt durchgeplante Projekte, die nie starten. Wir wollen weder das eine noch das andere.
gründungsgeschichte
Wie aus einer Frustration ein Geschäftsmodell wurde.
Die Idee zum Foodtruck kam aus einer ganz konkreten Frustration. Mit YUMA waren wir mehrfach mit eigenem Stand auf Aalener Festen unterwegs — etwa bei den Reichsstädter Tagen. Der eigentliche Service lief gut. Was nicht lief, war der Auf- und Abbau: jedes Mal aus einem Restaurant heraus eine Pop-up-Küche zu improvisieren, bedeutete stundenlanges Schleppen, Fehlteile und immer dasselbe Operieren mit einer Infrastruktur, die nicht für Mobilität gedacht war.
Die Frage stellte sich irgendwann von selbst: Warum nicht eine eigene mobile Küche, die genau dafür gebaut ist?
Im Juli 2025 fiel die Entscheidung. Nach einer Marktrecherche zu Foodtrucks in der Region war klar: Die Nachfrage ist da — nicht nur für klassische Burger oder Currywurst, sondern für etwas, das die Gastronomie-DNA aus YUMA, Mocca und Nami in eine flexible, mobile Form bringt. Daraus wurde holy truck!.
Unser erstes Event als holy truck! waren — auch das hat eine schöne Logik — die Reichsstädter Tage 2025. Der Ort, an dem die Idee entstanden war, wurde der Ort, an dem sie zum ersten Mal in echter Form auftrat. Den Rückblick zu diesem Event gibt es separat.
warum truck statt restaurant
Drei Gründe, warum 2025 ein Foodtruck und kein neues Restaurant entstanden ist.
Konzept-Flexibilität
Ein Restaurant legt sich auf eine Küche fest — ein Truck nicht. Mit holy truck! servieren wir je nach Anlass fünf eigenständige Konzepte: holy sushi!, holy smash!, holy matcha!, holy acai!, holy classic!. Hochzeit, Stadtfest, Firmenevent — der Truck wächst mit.
Personal-Resilienz
Restaurants stehen und fallen mit ihrem Service-Team. Foodtruck-Auftritte sind kompakter, planbarer, und Spitzen stemmen wir mit einem kleinen Kern-Team. Beim Frühlingsfest 2026 haben wir fünf Tage zu zweit gearbeitet. Geht.
Reichweite
Aalen ist Heimat, aber Region heißt nicht Stadt. Mit dem Truck sind wir in einer Stunde im Ostalbkreis, in 90 Minuten in Stuttgart. Catering-Anfragen aus Heidenheim, Ellwangen oder Schwäbisch Gmünd nehmen wir nur an, weil wir mobil sind.
was uns ausmacht
Vier Prinzipien, die wir nicht verhandeln.
Frisch statt Vorräte
Frische Zutaten, ehrliche Küche, moderne Ideen — keine Kompromisse, keine stundenlang vorgegarten Tabletts.
Bandbreite statt Mono-Konzept
Fünf eigenständige Konzepte unter einem Truck-Dach: Sushi, Smash, Matcha, Acai, Classic. Wir bringen das, was zu deinem Anlass passt.
Verlässlichkeit unter Vollast
Beim Frühlingsfest 2026 haben wir fünf Tage zu zweit durchgezogen — kein zerbrochenes Glas, keine Bestellung verschollen. So arbeiten wir auch bei deinem Event.
Aalen als Heimat, Region als Spielfeld
Fest verwurzelt in Aalen, mobil in Ostalbkreis, Heidenheim und Großraum Stuttgart — wir kommen dorthin, wo Menschen zusammenkommen.
das persönliche
Was wir am liebsten essen, wenn niemand zuschaut.
Umut bestellt
Dampfnudel mit Vanillesoße.
Schwäbischer Soulfood, kein Schnickschnack, ehrliche Süßspeise. Der Aalener Gastronom mit Sushi-Restaurant im Portfolio bestellt also am liebsten — Dampfnudel. Genau diese Mischung aus weltoffen und bodenständig ist das, was die Aalener Gastro-Szene unter ihm immer ein Stück besser macht.
Michele bestellt
Pinsa, Pizza oder Tagliatelle Bolognese.
Italienische Klassik, Punkt. Wer den Italiener im Team fragt, was am Wochenende auf den Tisch kommt, bekommt selten eine Überraschung — aber das ist der Punkt: Bei guter Pinsa, guter Pizza, guter Bolognese braucht es keine Verkleidung. Hauptsache, das Produkt stimmt und die Hand, die es macht, weiß was sie tut.
wo wir hinwollen
In drei Jahren ist holy truck! kein Truck mehr — sondern eine Plattform.
Konkret: eine Flotte spezialisierter Foodtrucks, die wir teils selber betreiben, teils an andere Konzepte und Foodtruck-Unternehmer:innen vermieten. Plus eine eigene Vermittlungsplattform, über die Veranstalter:innen den passenden Truck für ihr Event finden — vom kleinen Vereinsfest bis zur Firmen-Sommerfeier mit 800 Gästen.
Klingt groß. Wir wissen, dass solche Pläne meistens länger dauern, als man denkt. Aber wir wollen die Region kulinarisch nicht nur bedienen — wir wollen sie strukturell mit aufbauen.
Und wer Umut kennt, weiß: Wenn er einmal anfängt zu planen, wird er es auch durchziehen. Michele liefert derweil im Hintergrund die Webseite, auf der das ganze läuft.
wo wir aktuell unterwegs sind
Aalen, Ostalbkreis, Heidenheim, Großraum Stuttgart.
Aktuelle und vergangene Auftritte findest du in der Event-Übersicht. Wenn du dein eigenes Event mit uns planen willst, schreib uns am liebsten direkt mit Datum und Gästezahl — wir melden uns innerhalb eines Werktags.